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Die Fädenzieher – Inhalt und Leseprobe — 4 Kommentare

  1. Hmm, dass sich die Autorin in ihre Geschichte hineinschreibt hört sich fast nach einer Fanfiction für das eigene Buch an 😀 ich bin mir sicher, dass dein Buch mehr als das ist, aber im Internet bezeichnet man so etwas gerne als Mary Sue…
    abgesehen davon merke ich bei mir selbst viel zu oft, wie bestimmte Charakter mir selbst viel zu sehr ähneln… manchmal ist es eigentlich fast ehrlicher, sich selbst gleich präventiv in eine Geschichte irgendwo einzubauen. Ich bin einfach mal gespannt 🙂

    P.S. Vielleicht solltest du die angucken, wie man ein Exposé für einen Verlag schreibt. Es ist nichts, wovon ich eine Ahnung habe und nichts womit ich mich momentan rumschlage, da ich eindeutig noch keinen Roman habe, den ich an einen Verlag schicken könnte, aber viele andere Autorenratgeber geben Tipps, wie man ein Exposé aufbereitet. Ich finde das zwar ganz schön bekloppt, dass es anscheinend nicht reicht, einfach ein gutes Buch zu schreiben und man ernsthaft eine bestimmte Form der Inhaltsangabe einreichen muss, aber ein Verlag bekommt ja täglich hunderte von Manuskripten… vielleicht ergibt es für dich dann tatsächlich Sinn, so zu arbeiten. Das hier ist zwar von einer recht kommerziellen Autorin geschriben worden und davon ausgehend, dass man sehr viel Marketingblödsinn machen möchte, aber er gibt zumindest in der Praxis auch einen Hinweis, was die meisten Ottonormalverlage wollen. Dann gibt es noch den hier der sogar ins kleinste Detail erklärt, wie man sein Exposé auch noch aufbereitet. Ich habe mich bislang aber noch nicht zu intensiv mit den Exposés beschäftigt, weil ich überhaupt mal irgendein Projekt zu Ende kriegen möchte 😛

  2. Mary Sue? Davon hab ich ehrlich gesagt noch nie gehört, aber auf fanfiction seiten treibe ich mich eigentlich auch nie rum. Nein, eine fanfiction ist mein Buch eigentlich nicht. Die Handlung ist bloß, dass sich eine Autorin in ihre eigene Geschichte schreibt – ob das jetzt ich bin oder nicht, spielt dabei eigentlich keine Rolle, ich fand eben nur den Gedanken schön, dass alle Autorinnen gleich heißen, sodass es eine Art unendliche Geschichte wird, wenn du weißt, was ich meine 😉
    Meine Freunde haben mich übrigens auch schon öfter besorgt gefragt, ob ich mich mit dieser (doch ziemlich kranken) Autorin identifiziere, und meine Antwort ist nein. Diese Bichfigur trägt nur meinen Namen, mehr nicht – sie hat rein gar nichts mit mir zu tun (jedenfalls nicht mehr oder weniger als mit anderen Schreiberlingen).
    Ja, ich habe mich vorher darüber informiert, wie man ein Exposé schreibt, trotzdem danke für die Tipps, ist ja immer gut, sich mehrere Quellen anzusehen. Was ich hier als „Exposè“ veröffentlicht habe, ist nur ein Bruchteil des Ganzen – die Verlage wollen immer von Anfang bis Ende die gesamte Handlung kennen, was ja auch in dem Fall verständlich ist, aber für „Normalsterbliche“ wäre es schon ziemlich öde, die Geschichte bis zum Ende zu kennen, oder?
    Das Bild gefällt mir aber super gut, ich musste es mir auch sofort abspeichern 😉
    P.S. Ja, du hast Recht, ich glaube, wir beide wollen wirklich immer das letzte Wort haben, aber das ist ja auch ganz spaßig – auf jeden Fall finde ich deine Anregungen immer ziemlich interessant 😀
    LG Vi

    • WAAAS? Ich habe hier noch nicht kommentiert? Muss mal überlegen. Warte, ja… jetzt fällt mir ein, damals habe ich den Kommentar auf meinem PC abspeichern müssen, weil ich meine Internetzeit schon überschritten hatte. Man. Ist jetzt auch schon wieder eeewig her 😛 Aber hier ist er. Ich schaue jetzt mal nicht nach, was da genau drin steht, hoffe aber, dass ich dem noch zustimmen kann 😀

      Ich habe zu keinem Zeitpunkt bezweifelt, dass deine Geschichte eine echte, eigentständige Geschichte ist! 🙂 Aber das Motiv der Autorin, die sich in eine Geschichte hineinversetzt war mir schon ziemlich bekannt, der Begriff Mary Sue ist allerdings überbenutzt. Eigentlich ist Mary Sue eine besonders überzeichnete perfekte Version eines Charakters in einer Geschichte, die alles kann und mit der inneren Logik der Geschichtenrealität bricht, weil sie zu perfekt ist, aber konkret eine Form der Mary Sue, die self-insertion (ja, ist alles auf English) wird gerne belacht. Ich treibe mich kaum auf Fanfiction Foren auf, da die Qualität der dortigen Geschichten in den meisten Fällen bescheiden ist, aber einiger meiner Freunde und Blogger, deren Blogs ich lese tun es und daher kenne ich ihn und habe ihn auch schon oft genug auf allen möglichen anderen Seiten gelesen, um eine Vorstellung von dem Begriff zu haben. Eine Self-Publisherin, deren Blog ich verfolgt habe (momentan ist der Blog stillgelegt) hat mal ein Buch gelesen, in dem es auch um ein Mädchen ging, das Mary Sue heißt, das Geschichtenmanuskript ihrer besten Freundin liest (das historisch überhaupt nicht korrekt verfasst ist) und das aber nichts mit der Handlung anfangen kann, und sich deswegen selbst in die Handlung der Geschichte einmischt. Weil das eigentlich der Hauptpunkt vieler (oder zu vieler) Fanfictions ist, nämlich, dass Leser, die die Handlung der Geschichte, so wie sie der Autor geschrieben hat, nicht akzeptieren wollen und sie für sich selbst noch einmal umschreiben (Ehrlich gesagt spiele ich momentan mit dem Gedanken, auf einem separaten Blog eine Star Wars Fanfiction zu schreiben.)

      Hmm, das kenne ich, zumindest so ähnlich. Ich habe einmal an einem Wochenende eine Kurzgeschichte über ein Mädchen geschrieben, das über Musik ihr Selbstbewusstsein vor anderen Menschen findet und war total stolz auf mich und habe die Geschichte dann meiner Mutter vorgelegt, die total entsetzt war, weil in der Geschichte nämlich eine (in ihren Augen) furchtbare Mutter vorkam und mich gefragt, ob sie denn so eine schlimme Mutter war und warum es dem Mädchen in der Geschichte so beschissen ging. Es war eigentlich von mir ganz anders gedacht, aber die Geschichte war in der Ich-Perspektive und das Lied, das das Mädchen singt, ist „Spiegelbild“ aus dem Disneyfilm „Mulan“ das ich lustigerweise momentan (auf Englisch) im Gesangsunterricht singe. Jedenfalls konnte meine Mutter in der Hinsicht überhaupt nicht mit Literatur umgehen. Und die Mutter in der Geschichte war eigentlich eine Frau, die einfach sehr viel Pech hatte, aber nicht einmal das hat meine Mutter gesehen. Die Geschichte selbst war auch eigentlich nicht gut und ich habe sie glaube ich, weggeschmissen, aber so gesehen kenne ich es sehr gut, dass man für die Verbrechen seiner Charaktere angeprangert wird. Aber als Leser selber ist man dann plötzlich weitaus kritischer und denkt dann darüber nach, auch wenn man weiß, dass es bestimmt irgendwo einen entscheidenden Unterschied geben muss.

      Das ist klar, ich will auch gar nicht genau wissen, wie die Geschichte ausgeht (Lektor zu sein muss komisch sein. Man kann nicht mehr an alle Bücher unbedarft herangehen) aber ich verlinke gerne hier und da Informationen… nur für den Fall, auch wenn ich es, wenn ich mich recht erinnere, schon anderswo so kommentiert habe. Für mich in mancher Hinsicht so ein Tick, ich gebe anderen Leuten Ratschläge über Dinge, von denen sie selbst wahrscheinlich mehr wissen. Und so.

      Das Bild ist klasse, gell? Die Autorin zeichnet übrigens auch Comics über die Pflege von langen Haaren…

      Und, was mir im nachhinein einfällt: Ich habe meine Regale auch alphabetisch sortiert (wenn auch zunächst übergeordnet nach Genre, was verdammt schwierig zu bewerten ist) und mir macht es Spaß, die Regale jedes Mal umzuräumen 🙂

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