Friedlich und ruhig lag die kleine Marie in ihrem Bett und schlief, ihren Teddybären fest im Arm. Viele hielten das Bild eines schlafenden Kindes für eins der friedlichsten, die es auf der Welt gab, ich fand es abstoßend. So viel Liebe, so viel Zuneigung…einfach zum kotzen!
Langsam durchschritt ich den Raum und blieb an ihrem Bett stehen.
„Hallo Marie!“, flüsterte ich und umfasste gleichzeitig den Griff meines Messers. „Wach auf kleine Marie, der Sandmann ist da!“ die Gesichtszüge des kleinen Mädchens zuckten. „Wach auf Marie, der Sandmann hat einen ganz schönen Traum für dich!“, flüsterte ich weiter und endlich öffnete Marie die Augen. Hübsche, blaue Augen, sie wäre bestimmt mal eine attraktive Frau geworden, doch leider war ihr Vater derjenige, der mein Leben zerstört hatte.
„Wer bist du?“, fragte das Mädchen mit müder Stimme.
„Ich bin der Sandmann und will dir einen schönen Traum bringen!“ ich griff in meine Tasche und holte ein Priese Sand heraus, die ich Marie in die Augen streute. Das kleine Mädchen blinzelte verwundert und rieb sich mit den kleinen Händchen die Augen.
Das war mein Einsatz. Mit einer einzigen, gezielten Bewegung rammte ich das Messer zwischen die Rippen des Kindes. Nicht mehr als ein leises Quieken drang aus Maries Kehle, bevor ihr Körper erschlaffte.
Meine Arbeit war getan, Nummer zwölf war tot, fünf weitere würden noch folgen.

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„Der Sandmann hat wieder zugeschlagen! Diesmal traf es die junge Marie Adamson im zarten Alter von fünf Jahren. Der Serienkiller, welcher im Volksmund nur noch als der Sandmann bekannt ist, dran in das Zimmer des Kindes ein, streute ihr Sand in die Augen und erstach sie mit einem gezielten Stich ins Herz. Wie bei den elf Morden zuvor hinterließ er keine weiteren Spuren. Die Behörden tappen im Dunkeln, seit neustem ist auch das FBI an der Suche nach dem Sandmann beteiligt.“ Ich nahm einen großen Schluck aus meiner Bierdose und grinste in mich hinein.
„So…das FBI, was? Und die glauben wirklich, dass sie mich kriegen!“ ich schaltete den Fernseher aus. „Lächerlich!“ ich griff neben mich und fasste nach meinem Messer, welches ich in ein altes Handtuch eingewickelt hatte. De Klinge hatte ich poliert, desinfiziert und mit verschiedenen Chemikalien eingerieben, sodass nicht mal die neuste Technik Rückstände von Blut darauf entdecken konnte. Jetzt schimmerte sie im trüben Licht der Stehlampe und als ich sie länger betrachtete, musste ich unweigerlich an meinen Vater denken, den Mann, dem so viel Unrecht geschehen war und wegen dem ich jetzt das alles tat:
Es war ein später Vormittag vor etwa zehn Jahren. Mein Vater fuhr in seinem Auto über die Autobahn Richtung Los Angeles. Auf der Rückbank saß mein damals fünfjähriger Bruder Michael und spielte mit seinem neuen Taschenmesser, welches er erst vor zwei Wochen zum Geburtstag bekommen hatte. Die Autobahn war frei, mein Vater hatte den Mindestabstand zum Fahrzeug vor sich genau eingehalten, eigentlich hätte nichts passieren können. Und selbst als mein Vater die dicken Regenwolken am Himmel sah, hatte er noch keine Bedenken. Er war ein erfahrener Autofahrer, ein bisschen Wasser auf der Fahrbahn würde ihm nichts ausmachen. Der Regen begann zu fallen, dicke Tropfen klatschten auf die Windschutzscheibe und meinen Bruder sah von seinem Spielzeug auf.
„Papa, sind wir bald da? Ich will den Sandmann nicht verpassen!“, sagte er und mein Vater lächelte freundlich in den Rückspiegel.
„Gleich, Kleiner. Höchstens noch zehn Minuten.“ Doch sie würden niemals ankommen, denn genau in dem Moment, in dem mein Vater in den Rückspiegel sah, machte siebzehn Autos vor ihm jemand eine Vollbremsung. Natürlich versuchten die Fahrer hinter ihm, ihre Wagen noch rechtzeitig anzuhalten, doch die Nässe und die leicht abfallende Straße waren verheerend. Ein Auto nach dem anderen fuhren sie dem ersten auf, auch mein Vater. Mit voller Geschwindigkeit rammte er das Auto vor sich, das Auto von Mr. Und Mrs. Adamson, sein Kopf wurde erst nach vorne und dann von dem hervorschnellenden Airbag wieder zurückgeschleudert. Er konnte nichts sehen, der Airbag blockierte die Sicht und erst nach einigen Minuten zog er sich wieder ein. Sofort machte mein Vater den Sicherheitsgurt los und beugte sich nach hinten zu meinem Bruder, allerdings nur um das Schrecklichste Bild zu sehen, was ein Vater sich vorstellen kann. Der kleine Junge war bei dem Aufprall genau so nach vorne geschleudert worden, wie sein Vater, allerdings war bei ihm kein Airbag, der seinen Schwung aufgefangen hätte, nur das Messer, welches jetzt tief in der Brust des leblosen Kindes steckte.
Die anderen siebzehn Fahrer erhoben alle Anklage auf den Unfallverursacher, doch unser Rechtssystem sah vor, dass nicht nur der erste Fahrer einer Massenkarambolage die Schuld trug, sondern auch der letzte, da dieser die vorherigen Autos eventuell noch weiter geschoben hatte. Zum großen Pech meiner Familie war dieser letzte Fahrer mein Vater gewesen, er wurde zu drei Monaten Haft verurteilt, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, dass er gerade seinen Sohn verloren hatte. Doch mein Vater saß die drei Monate nicht ab. Die Trauer und die Schuldgefühle wegen seinem toten Sohn plagten ihn so sehr, dass er sich schon nach drei Wochen im Gefängnis das Leben nahm und somit mich und meine Mutter komplett allein stehen ließ.
An diesem Tag hatte ich mir geschworen, jedem, der meinen Vater damals angeklagt hatte, ohne Rücksicht auf seinen Verlust zu nehmen, denselben Schmerz zuzuführen, wie mein Vater ihn damals erlitten hatte.
Meine Hände zitterten, als ich das Messer wieder in das Handtuch einwickelte und sorgfältig verstaute. Ich nahm den letzten großen Schluck aus meiner Bierdose, zerdrückte sie und schmiss sie achtlos an die nächste Wand. Dann erhob ich mich, zog mir eine Jacke über und verließ meine Wohnung. Auf dem Flur traf ich meine Nachbarin, Mrs. Jenkins, eine alte Dame, die oft einfach vor ihrer Wohnung stand und in die Gegend starrte. Ich ging an ihr vorbei und grüßte höflich, doch sie hielt mich auf.
„Haben sie schon in den Nachrichten gehört? Der Sandmann hat wieder zugeschlagen!“ ich drehte mich wieder zu ihr um und konnte mir nur schwer ein Grinsen verkneifen. Wenn die alte Frau wüsste, dass sie gerade mit dem Sandmann persönlich sprach, wäre ihr sicher das Herz stehen geblieben.
„Ja, ich habe es eben erst in den Nachrichten gesehen.“, meinte ich ruhig und die Alte schlug bestürzt die Hände über dem Kopf zusammen.
„Wie kann ein Mensch nur so etwas tun! So viele unschuldige Kinder! Die armen Eltern müssen doch furchtbar leiden!“ ich verkniff mir ein Das hoffe ich doch und versuchte möglichst mitfühlend zu gucken. „Außerdem sorge ich mich um meine Enkelkinder! Was ist, wenn der Sandmann auch sie erwischt? Diesen Verlust würde ich nicht ertragen!“ ich lächelte kühl.
„Oh, ich bin mir ganz sicher, Mrs. Jenkins, dass der Sandmann ihre Enkel verschonen wird.“ Die alte Frau sah mich fragend an, doch ich verabschiedete mich nur schnell und ging.

Drei Tage später, ich saß gerade wieder in meinem Wohnzimmer und putzte mein Messer. Gestern Nacht hatte ich mein dreizehntes Opfer getötet. Jack Miller, sechs Jahre alt. Doch gerade als ich mein Messer wieder weggepackt hatte, klingelte es an der Tür. Der schrille Ton riss mich aus meinen blutigen Erinnerungen an letzte Nacht und ich runzelte die Stirn.
Ich bekam nie Besuch. Schnell machte ich die Rollläden vor den Fenstern auf, kickte einige Bierdosen unter das Sofa und ging zur Tür. Als ich die Tür öffnete, standen drei Männer in dunklen Anzügen vor mir. Der vorderste sah noch ziemlich jung aus, höchstes dreißig.
„Guten Morgen, sind Sie Mr. Connor?“ ich zögerte kurz.
„Der bin ich. Und wer sind Sie?“ der junge Mann zog eine Marke hervor.
„FBI. Ich bin Agent Parker.“ Meine Augenbrauen zuckten fast unmerklich in die Höhe. FBI? Was wollten die hier?
„Wie kann ich ihnen behilflich sein?“ Agent Parker musterte mich prüfend, anscheinend war ihm mein Aussehen nicht ganz geheuer.
„Wie Sie vielleicht mitbekommen haben, ist das FBI seit kurzem auf der Suche nach einem Serienkiller, dem Sandmann. Schon mal von ihm gehört?“
„Auch ich habe Fernseher und Radio, Agent Parker.“, meinte ich abweisend. Dieser Parker war mir viel zu aufdringlich.
„Auf jeden Fall führen wir in der ganzen Stadt Befragungen durch, ob jemand irgendwelche Anhaltspunkte, oder Tipps hat.“
„Nein, tut mir leid, ich weiß gar nichts!“, sagte ich vielleicht etwas zu schnell, denn Agent Parker hob die Augenbrauen.
„Sie wissen also wirklich gar nichts, was uns weiterhelfen könnte? Sie wissen doch, dass einige der Morde nicht weit von hier geschehen sind. Haben sie nicht zufälligerweise etwas gesehen, oder gehört?“ ich schüttelte den Kopf.
„Bedaure, ich habe einen sehr tiefen Schlaf.“ Agent Parker nickte nur leicht, allerdings musterten seine Augen mich immer noch prüfend und ich wusste, dass ich ihn schnell loswerden musste. „Haben sie noch weitere Fragen, ansonsten würde ich mich jetzt gerne für die Arbeit fertig machen.“
„Was arbeiten sie, Mr. Connor?“ ich hatte mich schon halb wieder in meine Wohnung gedreht, als Agent Parker das fragte.
„Ich bin Hausmeister. In der Grundschule hier im Viertel.“, meinte ich und trat nun endgültig in meine Wohnung. „Einen schönen Tag noch.“ Mit diesen Worten schloss ich die Tür und schnaufte wütend.
Das FBI war hartnäckiger als ich gedacht hatte und dieser Parker hatte eindeutig die falschen Fragen gestellt. Ich musste vorsichtiger sein. Noch vier Mal, dann war es vorbei, dann konnte ich in Ruhestand gehen, oder meinem Vater folgen, aber bis dahin durfte ich mich nicht erwischen lassen.

Am selben Abend saß ich wieder vor dem Fernseher. In den Nachrichten kam eine ausführliche Dokumentation über den Sandmann. Eigentlich machte es mir immer Spaß, den Leuten dabei zuzusehen, wie sie über die Identität des Sandmannes rätselten, doch heute war alles anders. Schon zu beginn kündigte die Sprecherin an, dass es heute endlich einen Lichtblick in den Ermittlungen gegeben hatte und dass sie später noch mit dem Ermittlungsleiter über die Fortschritte sprechen würde. Ich ahnte schlimmes und meine Vorahnung wurde bestätigt, als ein junger FBI Agent neben der Sprecherin erschien.
„Agent Parker, Sie sind der leitende Ermittler in dieser Mordserie und wurden von der Regierung persönlich dazu aufgefordert diesen Sandmann zu fassen. Wie fühlen Sie sich mit dieser schweren Aufgabe?“
„Nun, natürlich ist es eine große Ehre für mich, dass die Regierung mir so eine wichtige Aufgabe anvertraut, andererseits ist es natürlich auch eine große Belastung. Der Sandmann ist einer der cleversten Serienkiller, den ich bis jetzt kennen gelernt habe.“ Ich lächelte zufrieden. „Allerdings lang nicht unüberführbar.“ Mein Lächeln erstarb sofort. „Heute konnten wir das erste Mal, seit Beginn der Ermittlungen, von einem Fortschritt sprechen und ich bin sicher, wir werden den Sandmann festnehmen können.“
„Haben Sie schon Verdächtige oder Motive für diese Kindermorde?“, fragte die Sprecherin.
„Dazu möchte ich nichts sagen. Nur so viel: Der Sandmann wird seine Aufgabe nicht beenden können.“ Ich schaltete den Fernseher ab und schmiss die Fernbedienung wütend an die Wand.
„Von wegen, Parker! Nimm deinen Mund nicht zu voll, ich werde meine Aufgabe beenden!“, rief ich und schnaubte wütend. „Und während du im Rampenlicht stehst und dich feiern lässt, werde ich weitermachen. Immer weiter und weiter…“ mit diesen Worten griff ich nach meinem Messer und stürmte aus dem Haus.
Die Adressen meiner Opfer kannte ich inzwischen auswendig. Mit viel zu hohem Tempo raste ich die Straße entlang, in Richtung Innenstadt. Zehn Minuten später hatte ich mein Ziel erreicht, eine winzige Wohnung im Herzen der Stadt. Inzwischen war es dunkle Nacht. Ich knackte das Türschloss mit einem meiner Dietriche, die ich immer bei mir hatte und betrat leise die Wohnung. Aus einem Zimmer hörte ich die Stimme eines Fernsehrmoderators. Aus meinen Nachforschungen wusste ich schon, welches der Zimmer dem kleinen Finn gehörte und ging mit leisen Schritten darauf zu. Diesmal machte ich mir nicht die Mühe meine Spuren zu verwischen, oder ähnliches. Meine Wut auf diesen FBI Agenten war so groß, dass ich nur noch einen Gedanken im Kopf hatte: Mord!
Ich trat an das Bett von Finn und hob das Messer. Ich stellte mir vor, es wäre nicht der kleine Finn, sondern dieser Parker, der sich so sehr damit rühmte, mir auf den Fersen zu sein. Von wegen! Ich stach zu, sah wie das Blut aus der Wunde in der Brust des Jungen floss, doch das reichte mir noch nicht. Ich stach weiter zu. Immer weiter, bis meine blinde Wut sich gelegt hatte. Dann griff ich nach einem Zettel und einem Stift, die ich auf dem Schreibtisch des Jungen fand und schrieb in krakeliger Schrift darauf: Du kriegst mich nicht, Parker, niemals! Dann unterschrieb ich mit Sandmann und legte den Zettel in die blutige Hand des Jungen.

Zwei Tage später war ich fast am Ende meiner Rache. Nach Finn hatte ich noch zwei weitere Kinder getötet, heute sollte Nummer siebzehn sterben und dann hatte ich gewonnen!
Auf diesen, letzten Mord bereitete ich mich besonders sorgfältig vor. Bei den letzten drei hatte ich mir zu viele Fehler geleistet, heute durfte nichts schief gehen.
Um Punkt zehn Uhr verließ ich meine Wohnung, stieg in meinen Wagen und trat aufs Gas. Was ich nicht merkte, war, dass mir im Schutz der Dunkelheit ein schwarzer Wagen folgte.
Die Wohnung meines letzten Opfers lag etwas weiter außerhalb und ich fuhr mindestens eine halbe Stunde, bis ich das Haus erreichte. Das Kinderzimmer lag im Erdgeschoss, also brach ich einfach das Fenster auf und stieg in das geräumige Zimmer.
Da war das Kinderbett! Nur ein paar Schritte, ein Stich und es war vollbracht! Meine Hand, in der ich das Messer hielt, zitterte vor Vorfreude. Mit drei Schritten war ich am Bett und sah hinein.
Doch es war leer! Wo war die kleine Gwendolin? Wo war mein letztes Opfer?
„Suchst du jemanden, Sandmann?“, fragte plötzlich eine mir nur allzu bekannte Stimme und jemand knipste das Licht an. Ich fuhr herum, mein Gesicht wutverzerrt.
„Du!“, schrie ich, als ich das Gesicht von Agent Parker erkannte. „Wo ist Gwendolin? Wo ist sie, sag schon!“ Agent Parker lächelte nur kalt.
„Sie und ihre Eltern sind schon lange nicht mehr hier. Wir sind dir auf die Schliche gekommen, Sandmann. Ich weiß alles, von dem Unfall deines Vaters, über deine Rachepläne bis hin zu all deinen Morden.“
„Du mieses Schwein!“, brüllte ich. „Du wirst mich nicht daran hindern, meine Aufgabe zu vollenden!“ mit diesen Worten hob ich mein Messer und stürmte auf ihn zu. Gwendolin würde ich schon kriegen, erstmal musste er aus dem Weg. Doch Parker zog einfach seine Waffe und schoss mir ins Bein. Ein stechender Schmerz durchzuckte mich und ich schrie auf, als ich zusammenbrach und mich auf dem Boden zusammenkrümmte. Mein Messer hatte ich fallenlassen, es lag einige Meter von mir entfernt unter einem Regal. Parker trat zu mir, seine Waffe auf mich gerichtet. Sein Gesichtsausdruck spiegelte keinerlei Gefühle, doch in seinen Augen flackerte eine unbändige Wut, wie ich sie noch nie gesehen hatte.
„Sechzehn Kinder. Sechzehn unschuldige Kinder sind gestorben, durch deine Hand. Sechzehn für einen.“ Ich sah zu Parker hoch, doch vor meinen Augen verschwamm schon alles. „Du bist ein Monster, Sandmann, und trotzdem tue ich dir einen letzten Gefallen.“ Ich schaffte es, meinen Mund zu einem Lächeln zu verziehen.
„Ach ja? Und welchen?“
„Ich schick dich zu deinem Vater und deinem Bruder, aber ich wäre mir nicht so sicher, ob sie froh sind, dich wieder zu sehen. Adios, Sandmann!“
Ein Schuss, dann nur noch Dunkelheit. Ich hatte versagt.

Von: Kit


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